Schuhe

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Spezielle Arbeitsschuhe sind bei bestimmten Tätigkeiten vorgeschrieben. Entscheidend ist beim Sicherheitsschuh allerdings nicht die Berufsbezeichnung, sondern die Art der Tätigkeit. Arbeitsschutzschuhe und Forststiefel sind besonders bei Wald- und Forstarbeitern Vorschrift. Aber auch, wenn Du im privaten Garten oder im Wald Schnittarbeiten mit der Kettensäge oder der Motorsense vornimmst, sind Schnittschutzstiefel nicht nur sinnvoll, sondern zwingend notwendig. 

Welche Sicherheitsschuhe gibt es?

Ein Sicherheitsschuh ist in vielen Varianten erhältlich. Dabei lassen sich die Schuhe sowohl nach der Modell- und Fertigungsart einteilen als auch in festgelegte Sicherheitsklassen kategorisieren. Schuhmodelle gibt es als Halbschuhe und Stiefel. Die herkömmliche Fertigung betrifft den Sicherheitsschuh und Stiefel aus Leder oder anderen Materialien. Die andere Möglichkeit sind vollständig geformte oder vulkanisierte Stiefel, zum Beispiel Gummistiefel und Polymerstiefel, die überwiegend im Nassbereich als Sicherheitsschuh zum Einsatz kommen. 

Die Grundlage für die Einteilung in Sicherheitsklassen ist die Berufsgenossenschaftliche Regel 191 für Fuß- und Knieschutz, kurz BGR 191.

Die DIN EN ISO 20345 liefert weitere Kriterien für die Einteilung.

Sicherheitsschuh S1 Schuhe der Klasse S1 verfügen über eine Zehenschutzkappe aus Metall oder Kunststoff, einen geschlossenen Fersenbereich und sind antistatisch ausgerüstet.
Sicherheitsschuh S2 Bei S2 sind die gleichen Anforderungen wie bei S1 gegeben, der Schuh ist aber zusätzlich gegen Wasserdurchtritt und Wasseraufnahme ausgestattet.
Sicherheitsschuh S3 Die Klasse S3 baut auf S2 auf. Diese Schuhe und Stiefel haben zusätzlich eine profilierte Laufsohle und sind auf Durchtrittsicherheit ausgerichtet.
Sicherheitsschuh S4 Stiefel der Klasse S4 sind wasserdicht, antistatisch und bieten einen Zehenschutz.
Sicherheitsschuh S5 Bei S5 handelt es sich ebenfalls um Arbeitsstiefel. Zu den Eigenschaften S4 kommt die Durchtrittsicherheit und eine profilierte Laufsohle dazu. Die Eigenschaften entsprechen denen von S3.

Für die Sicherheit bei der Arbeit sind in erster Linie die Zehenschutzkappe und die durchtrittsichere, profilierte Laufsohle maßgeblich. Bei gefährdenden Arbeiten im Freien sind Arbeitsstiefel und Stiefel der Klassen S2, S3 und S5 am besten geeignet und dementsprechend häufig im Einsatz. 

STIHL Sicherheitshalbschuhe S2 und Sicherheitsstiefel S3

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Worauf sollte man beim Kauf von Arbeitsschutzschuhen achten?

Beim Kauf von Sicherheitschuhen spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Zunächst ist die Schutzklasse ausschlaggebend. Hier kommt es darauf an, welche Tätigkeit Du ausübst und wie hoch das Gefahrenpotenzial ist. Bei Arbeiten auf einem ebenen Untergrund mit Werkzeugen, die keine große Verletzungsgefahr bieten, reichen einfachere Arbeitsschutzschuhe. Wer dagegen mit der Motorsäge oder Kettensäge arbeitet, braucht mindestens Sicherheitsstiefel S3.

Das Material der Sicherheitsstiefel muss robust und widerstandsfähig sein, die Verarbeitung solide und hochwertig. Der Arbeitsschuh soll Dir einen sicheren Stand und einen stabilen Halt geben. Dazu muss die Sohle der Sicherheitsstiefel grobstollig sein, der Arbeitsschuh aber insgesamt ein niedriges Gewicht aufweisen. Ein hoher Abrollkomfort sorgt dafür, dass Du in jeder Position den richtigen Halt hast. Mit einem Umknickschutz bist Du auch in kritischen Lagen auf der sicheren Seite. Ein orthopädisches Fußbett sorgt für zusätzlichen Komfort und macht die Sicherheitsstiefel tragbarer. 

BGR 191 - Orthopädische Sicherheitsschuhe

Die berufsgenossenschaftliche Regel 191 (BGR 191) regelt grundsätzlich die Einteilung von Sicherheitsschuhen und welche Anforderungen der Arbeitsschuh für bestimmte Einsatzbereiche erfüllen muss. Darüber hinaus ist hier auch die Verwendung orthopädischer Schuhe als Sicherheitsstiefel geregelt. Die orthopädische Anpassungen von Sicherheitsschuhen muss von einer offiziellen Prüfstelle kontrolliert werden. Das Verfahren ist kostspielig und muss in der Regel vom Kunden selbst bezahlt werden. Der Sinn dahinter: Auch bei orthopädischen Schuhen und Stiefeln muss die Arbeitssicherheit gewährleistet sein. Aber keine Sorge: Es gibt Arbeitsschutzschuhe, bei denen sich bereits der Hersteller um die Zertifizierung gekümmert hat. 

Warum sind orthopädische Arbeitsschuhe wichtig? Fußfehlstellungen können zu erheblichen Beschwerden und weiteren Krankheiten führen. Wenn der richtige Halt im Schuh fehlt, ist die Sicherheit beim Arbeiten nicht mehr vollständig gegeben. Nicht nur die Füße leiden in den falschen Schuhen. Die Auswirkungen von Fehlstellungen können sich auf Knie- und Hüftgelenke und auf den Rücken auswirken. 

Wie funktionieren Schnittschutzschuhe?

Der Schnittschutz ist bei Hosen und Stiefeln enorm wichtig. Auch wenn moderne Kettensägen und Motorsägen mit guten Sicherheitsmechanismen ausgestattet sind, kommt es immer wieder zu schwerwiegenden Verletzungen, wenn der Schnittschutz vernachlässigt wird. Schnittschutzstiefel oder Schnittschutzschuhe sind also unverzichtbar. 

Wenn Du einen Arbeitsschuh oder Schnittschutzstiefel suchst, mit dem Du die nötige Sicherheit hast, zum Beispiel bei Arbeiten mit der Motorsäge, ist der Schnittschutz wichtig. Die Einteilung bezieht sich auf die Kettengeschwindigkeit der Schnittwerkzeuge. Die Grundlage für Arbeitsschutzschuhe und Sicherheitsstiefel ist die DIN EN ISO 17249, erweitert durch die EG- Richtlinie 89/686/EWG. Für die Sicherheitsausrüstung beim Schnittschutzschuh gelten folgende Einteilungen: 

Unterteilung der Schuhe in Schnittschutzklassen

  • Schutzklasse 1: entspricht 20 m/s Kettengeschwindigkeit
  • Schutzklasse 2: entspricht 24 m/s Kettengeschwindigkeit
  • Schutzklasse 3: entspricht 28 m/s Kettengeschwindigkeit
  • Schutzklasse 4: entspricht 32 m/s Kettengeschwindigkeit
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